Wie planst du dein Zuhause zukunftssicher?

Wie planst du dein Zuhause zukunftssicher?

Inhaltsangabe

Immer mehr Menschen in Deutschland fragen sich, wie sie ein zukunftssicheres Wohnen realisieren können. Gründe sind steigende Energiepreise, klare Klimaziele und technologische Veränderungen. Ebenso spielt der demografische Wandel eine Rolle, wenn barrierefreie und flexible Räume gefragt sind.

Für Eigentümer, Bauherren, Modernisierer und Mieter bietet ein nachhaltiges Zuhause gleich mehrere Vorteile. Es senkt laufende Kosten, schützt vor Marktwertverlust und schafft ein angenehmes Raumklima. Ein energiesparendes Haus zahlt sich langfristig aus – sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich.

Das Wohnkonzept Zukunft basiert auf mehreren Bausteinen: Energieeffizienz, erneuerbare Energien, nachhaltige Materialien, Smart-Home-Kompatibilität und Barrierefreiheit. Dieser Artikel bewertet konkrete Technologien, Materialien und Systeme, zeigt Vor- und Nachteile und weist auf Förderprogramme sowie Herstellervergleiche hin.

Leserinnen und Leser erhalten praxisnahe Empfehlungen für den deutschen Markt. Die Darstellung bleibt sachlich und freundlich, mit klarem Fokus auf handlungsorientierte Tipps für ein langlebiges, energiesparendes Haus.

Wie planst du dein Zuhause zukunftssicher?

Planung für ein langlebiges Zuhause beginnt mit dem Blick auf langfristige Anforderungen. Steigende Energiepreise, das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und Erwartungen an Klimaschutz beeinflussen Entscheidungen. Lebenszyklusbetrachtung und Total Cost of Ownership helfen, Kosten und Nutzen realistisch einzuschätzen.

Überblick: Bedeutung von Zukunftssicherheit im Wohnbereich

Die Bedeutung Zukunftssicherheit Wohnbereich zeigt sich in geringerem CO2-Ausstoß und stabileren Betriebskosten. Wer früh auf gute Dämmung, Luftdichtheit und effiziente Heiztechnik setzt, mindert langfristig Risiken. Berater und Architekten verweisen auf Normen wie DIN und EN sowie Prüfinstanzen wie TÜV und Stiftung Warentest.

Lebenszyklusanalysen (LCA) geben Aufschluss über Materialwahl und Energiebedarf über Jahrzehnte. TCO-Rechnungen helfen, Investitionen wie Photovoltaik oder Wärmepumpe wirtschaftlich zu bewerten. Förderprogramme und steuerliche Vorteile beeinflussen die Bilanz zusätzlich.

Wichtige Kriterien: Energieeffizienz, Flexibilität, Barrierefreiheit

Energieeffizienz umfasst U-Werte, Dämmstandard und Heizsystemeffizienz. Die Integration erneuerbarer Energien reduziert Betriebskosten und steigert die Zukunftsfähigkeit. Transparent geprüfte Kennwerte erleichtern den Vergleich.

Flexibilität bedeutet modulare Grundrisse, nachrüstbare Technik und Räume, die sich für mehrere Generationen eignen. Offene, multifunktionale Zimmer lassen sich später einfacher an neue Bedürfnisse anpassen.

Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern Standardvorteil: schwellenarme Zugänge, breitere Türen und bodengleiche Duschen erleichtern das Wohnen im Alter. Nachrüstbarkeit sollte bei der Planung berücksichtigt werden, um spätere Umbauten zu minimieren.

Produktbewertung: Kriterien zur Auswahl langlebiger Lösungen

Bei der Produktwahl sind Langlebigkeit, Wartungsaufwand und Ersatzteilverfügbarkeit entscheidend. Käufer sollten auf Garantien, Service-Netzwerke und Nachhaltigkeits-Labels achten. Zertifikate wie Passivhaus, KfW-Effizienzhaus oder Blauer Engel liefern belastbare Hinweise.

Prüfkriterien lassen sich in eine Checkliste packen: Lebensdauer, Wartungsintervalle, Prüfstandards und Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Stiftung Warentest-Berichte und DIN-Normen dienen als zusätzliche Orientierung.

Praxis-Tipp: Prioritäten setzen heißt Kosten gegen Nutzen abwägen. Eine Amortisationsrechnung klärt, wann sich eine Investition rechnet. Förderfähigkeit prüfen, etwa über KfW oder BAFA, kann die Entscheidung erleichtern.

Weiterführende Informationen zu Planung und Konzepten finden sich im Beitrag Wie plant man Wohnen langfristig? Dort gibt es detaillierte Hinweise zu Bedarfsermittlung, Standortfaktoren und flexiblen Wohnkonzepten.

Energieeffiziente Technologien und erneuerbare Energien

Dieser Abschnitt stellt kompakt die wichtigsten Systeme vor, die ein Zuhause zukunftssicher machen. Es geht um Wärme- und Stromerzeugung, Steuerung und finanzielle Unterstützung. Leser erhalten praxisnahe Hinweise zu Auswahl, Betrieb und Förderung.

Wärmepumpe, Solarthermie und Photovoltaik: Vor- und Nachteile

Wärmepumpen arbeiten mit Luft-/Wasser- oder Sole-Technik und erreichen hohe Effizienzwerte (COP). Das System ist besonders wirtschaftlich bei guter Gebäudehülle. Geräuschentwicklung, Platzbedarf und regionale Eignung sind zu prüfen. Marken wie Viessmann, Stiebel Eltron und Vaillant bieten bewährte Lösungen.

Solarthermie eignet sich gezielt für Warmwasser und Heizunterstützung. Photovoltaik erzeugt Strom und lässt sich flexibel mit Wärmepumpe, Heizstab oder Batteriespeicher koppeln. Ein klarer Photovoltaik Solarthermie Vergleich zeigt: Solarthermie liefert direkt Wärme mit hoher Systemeffizienz, PV punktet bei Marktverfügbarkeit und vielseitiger Nutzung.

Intelligente Heizungssteuerung und Energiemanagement

Moderne Heizungssteuerung reduziert Verbrauch durch Wetteranpassung, Zeitprofile und Zonenregelung. Systeme wie tado° und Google Nest bieten Komfort und Fernzugriff. Integration in KNX, Loxone oder openHAB ermöglicht umfassendes Energiemanagement.

Hausstrom-Monitoring und Laststeuerung optimieren Eigenverbrauch und PV-Überschussnutzung. Speicherlösungen in Lithium-Ionen- oder Salzwasser-Technik erhöhen Autarkie. Auf Schnittstellen wie Modbus und SunSpec sollte geachtet werden, um Kompatibilität sicherzustellen.

Förderprogramme in Deutschland und Finanzierungsmöglichkeiten

Für den Einbau von Wärmepumpen und erneuerbaren Systemen stehen KfW BAFA Förderungen bereit. BAFA fördert Heizungsumstellungen und Effizienzmaßnahmen, die KfW bietet zinsgünstige Kredite für Sanierung und Neubau.

Bei der Antragstellung sind Nachweise wie Effizienzhaus-Status oder Einbauprotokolle wichtig. Kombinationen von Zuschüssen, Krediten und steuerlichen Abschreibungen verbessern die Wirtschaftlichkeit. Rechenbeispiele zur Amortisation von PV plus Speicher helfen bei der Entscheidung.

Weitere praktische Tipps zu Dämmung, Geräten und Verhaltensänderungen finden sich in einem kompakten Ratgeber, der konkrete Maßnahmen und Förderdetails bündelt: Energiekosten im Eigenheim senken.

Nachhaltige Materialien und langlebige Ausstattung

Wer sein Zuhause zukunftssicher gestalten will, sollte früh Materialien und Ausstattung prüfen. Die Wahl beeinflusst Klima, Raumluft und langfristige Kosten. Kleine Entscheidungen bei Baustoffen und Produkten zeigen große Wirkung über Jahrzehnte.

Ökologische Baustoffe: Auswahl und Zertifizierungen

Natürliche Werkstoffe wie Holz, Lehm und Hanf reduzieren CO2 und verbessern das Raumklima. Dämmstoffe aus Zellulose oder Holzwolle bieten gute Dämmeigenschaften und sind oft recyclingfähig. Innenausstattung mit geringen VOC-Emissionen schützt Bewohner und steigert Wohnkomfort.

Auf Zertifikate achten lohnt sich. Blauer Engel, Natureplus und EPDs dokumentieren Schadstofffreiheit und Herstellungsbilanz. FSC oder PEFC sichern verantwortungsvolle Holzherkunft. DGNB- und Passivhaus-Kriterien helfen bei der ganzheitlichen Bewertung.

Wartungsfreundlichkeit und Lebenszykluskosten

Wartungsintervalle und Reparaturfreundlichkeit bestimmen die Lebenszykluskosten. Hochwertige Fenster mit Dreifachverglasung von Herstellern wie Schüco oder Internorm senken Heizbedarf und benötigen seltener Austausch.

Bodenbeläge zeigen unterschiedliche Laufzeiten. Massivparkett aus Eiche lässt sich über Jahrzehnte renovieren. Laminat hat geringere Anschaffungskosten, verschleißt aber schneller. Sanitärarmaturen von Marken wie Hansgrohe punkten mit korrosionsbeständigen Materialien und langen Garantien.

Bei der Kalkulation der Lebenszykluskosten sind Anschaffung, Energieverbrauch, Wartung und Entsorgung zu berücksichtigen. Eine grobe Faustregel: Investitionen in langlebige Komponenten reduzieren TCO über 10 bis 30 Jahre deutlich.

Vergleich: Marken und Hersteller mit nachhaltigen Produktlinien

Ein gezielter Markenvergleich erleichtert Entscheidungen. Velux bietet energieeffiziente Fenster und Lüftungslösungen. Schüco steht für langlebige Fenster- und Türsysteme mit guten Dämmeigenschaften. Hansgrohe fokussiert nachhaltige Produktion bei Sanitärtechnik.

Bei Heiztechnik setzen Stiebel Eltron und Vaillant auf effiziente Wärmepumpen. Holzbauunternehmen mit FSC- oder PEFC-Zertifizierung sichern transparente Materialherkunft. Bewertet werden Materialherkunft, Energieeffizienz, Garantiezeiten und Ersatzteilverfügbarkeit.

  • Prüfen: Zertifikate, EPDs und Herstelleraussagen.
  • Muster anfordern: Haptik, Farbe und Verarbeitung testen.
  • Lieferantencheck: Produktionsstandorte und Lieferketten hinterfragen.

Ein Praxis-Tipp: Dokumentierte Gutachten und reale Referenzobjekte geben verlässliche Hinweise. So lassen sich ökologische Baustoffe, nachhaltige Ausstattung und langlebige Marken wirkungsvoll in die Planung integrieren.

Smart Home und digitale Assistenzsysteme

Digitale Assistenzsysteme verwandeln Wohnräume in flexible, energieeffiziente Umgebungen. Sie verbessern Komfort, steigern Sicherheit und schaffen Einsparpotenzial beim Energieverbrauch. Beim Planen sollte auf langfristige Nutzbarkeit und offene Schnittstellen geachtet werden.

Kompatibilität lässt sich durch offene Standards sichern. Systeme wie KNX, Matter, Zigbee, Z-Wave und BACnet ermöglichen herstellerübergreifende Vernetzung. Wer auf offene Standards KNX setzt, erhält oft bessere Migrationsmöglichkeiten und bleibt flexibel bei Gerätewechseln.

Wichtig sind klare Kriterien vor dem Kauf.

  • Herstellerunabhängigkeit für spätere Erweiterungen.
  • Transparente Schnittstellen und Protokollunterstützung.
  • Dokumentierte Integrationspfade zu KNX oder Matter.

Datenschutz und Sicherheit entscheiden über Vertrauen. Käufer sollten prüfen, ob Geräte lokale Verarbeitung unterstützen oder Daten in die Cloud senden. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und DSGVO-Konformität sind zentrale Auswahlkriterien.

Hersteller wie Bosch Smart Home, Homematic IP und Google Nest haben unterschiedliche Datenmodelle. Es empfiehlt sich, die Datenschutzrichtlinien zu vergleichen und auf Produkte mit guter Transparenz zu setzen.

Updates verlängern Lebenszyklen. Regelmäßige Firmware-Pflege schützt vor Sicherheitslücken und verhindert schnelle Obsoleszenz. Käufer sollten die Update-Politik der Anbieter prüfen und Serviceverträge in Betracht ziehen.

Für den Produktvergleich eignen sich drei Kernbereiche: Heizung, Beleuchtung und Sicherheit.

Kompatibilität und offene Standards für Zukunftssicherheit

Bei smarte Thermostate Vergleich stehen Modelle von tado°, Bosch und Honeywell oft ganz oben. Bewertet werden Energieeinsparungspotenzial, einfache Installation und Integrationsfähigkeit in KNX- oder Matter-Umgebungen.

Bei smarte Beleuchtung zeigen Philips Hue und IKEA TRÅDFRI unterschiedliche Ansätze. Philips bietet umfassende Cloud-Dienste und viele Integrationen. IKEA punktet mit günstigeren Geräten und wachsender Matter-Unterstützung.

Datenschutz, Sicherheit und Updates: Worauf Käufer achten sollten

Sicherheitslösungen von ABUS, Ring und Bosch variieren stark beim Datenschutz. Lokale Aufzeichnung bietet höhere Kontrolle. Cloud-Funktionen erhöhen Komfort, bergen aber Datenschutzrisiken.

Vor dem Kauf empfiehlt sich eine Checkliste:

  1. Kompatibilität mit offenen Standards KNX oder Matter prüfen.
  2. Datenschutz Smart Home: Speicherort und Zugriffskontrollen klären.
  3. Update-Garantie und Supportdauer erfragen.

Produktvergleiche: Smarte Thermostate, Beleuchtung und Sicherheitssysteme

Ein hybrider Ansatz verbindet lokale Steuerung mit optionaler Cloud-Nutzung. Einsteiger profitieren von Plug-and-Play-Lösungen. Fortgeschrittene sollten modulare, offene Systeme wählen, die langfristig erweiterbar sind.

Ein kurzes Fazit zur Orientierung: Offenheit der Plattform, klare Datenschutzregeln und verlässliche Updates sind entscheidend, um Smart Home Zukunftssicher zu gestalten.

Barrierefreiheit, Flexibilität und langfristige Wohnkonzepte

Barrierefreies Wohnen und flexible Grundrisse sind zentrale Bausteine für Wohnkonzepte Zukunft. Angesichts der demografischen Entwicklung und dem Wunsch, möglichst lange selbstbestimmt zu wohnen, empfiehlt sich eine Planung, die Mobilitätseinschränkungen berücksichtigt. Sofortmaßnahmen wie schwellenfreie Zugänge und rutschfeste Bodenbeläge erhöhen Sicherheit und Komfort für alle Altersgruppen.

Konkrete Maßnahmen umfassen großzügige Tür- und Flurbreiten, bodengleiche Duschen und höhenverstellbare Arbeitsflächen. Die nachträgliche Umrüstbarkeit lässt sich durch modulare Planung erleichtern, etwa durch vorinstallierte Leerrohre oder verstärkte Wände für Haltegriffe. Tipps und Praxisbeispiele zu barrierefreien Bädern gibt es auf dieser Seite: Barrierefreies Bad planen.

Flexible Grundrisse ermöglichen eine leichte Anpassung: verschiebbare Trennwände, multifunktionale Möbel und klare Zonierungen schaffen Raum für Home-Office, Pflegezimmer oder Mehrgenerationennutzung. Technische Assistenz wie Sprachsteuerung, automatische Türöffner und intelligente Beleuchtung unterstützen altersgerechtes Wohnen und verbessern die Alltagstauglichkeit.

Zum Kosten-Nutzen gehören Fördermöglichkeiten von KfW und Leistungen der Pflegekassen, die frühzeitige Planung belohnen. Als Handlungsleitfaden empfiehlt sich eine Prioritätenliste mit Sofortmaßnahmen und langfristigen Investitionen, eine Checkliste für Architekt und Handwerker sowie die Einbindung unabhängiger Wohnberatungen. So entstehen nachhaltige, flexible Grundrisse und altersgerechtes Wohnen als Teil zukunftsfähiger Wohnkonzepte.

FAQ

Warum ist Zukunftssicherheit beim Wohnen heute so wichtig?

Zukunftssicherheit schützt Eigentümer und Mieter vor steigenden Betriebskosten, erhöhtem Sanierungsbedarf und Wertverlust. Faktoren wie steigende Energiepreise, das Gebäudeenergiegesetz (GEG), Klimaziele und der demografische Wandel machen langlebige, flexible und energieeffiziente Lösungen notwendig. Wer in Dämmung, effiziente Heiztechnik und nachrüstbare Smart‑Home‑Schnittstellen investiert, sichert Werterhalt und geringere Total Cost of Ownership.

Welche Kernbereiche sollte man bei der Planung priorisieren?

Kernbereiche sind Energieeffizienz (U‑Werte, Luftdichtheit), erneuerbare Energien (Photovoltaik, Wärmepumpe), nachhaltige Materialien, Smart‑Home‑Kompatibilität sowie Barrierefreiheit und flexible Grundrisse. Diese Bausteine reduzieren Betriebskosten, erhöhen Komfort und erleichtern spätere Anpassungen für Pflege oder veränderte Nutzungen.

Wie wählt man langlebige Produkte und Systeme aus?

Auf Lebensdauer, Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und Hersteller‑Service achten. Zertifikate wie Passivhaus, KfW‑Effizienzhaus, Blauer Engel oder EPDs sind wichtige Indikatoren. Prüfstellen wie TÜV, DIN‑ und EN‑Normen sowie Stiftung Warentest liefern unabhängige Bewertungen. Bei großen Anschaffungen Herstellergarantien und Kundennetz prüfen (z. B. Viessmann, Vaillant, Stiebel Eltron).

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe und welche Typen gibt es?

Wärmepumpen lohnen sich besonders bei guter Gebäudehülle und ausreichendem Platz. Luft‑Wasser‑Modelle sind kostengünstiger in der Installation, Sole‑Wärmepumpen liefern höhere Effizienz, benötigen aber Erdsonden. Kriterien sind COP, Platzbedarf, Geräuschentwicklung und regionale Eignung. Hersteller wie Viessmann, Stiebel Eltron und Vaillant bieten unterschiedliche Lösungen.

Photovoltaik oder Solarthermie — welches System ist besser?

Photovoltaik ist flexibler, erzeugt Strom und lässt sich mit Batterien oder Wärmepumpe kombinieren. Solarthermie ist effizienter für Warmwasser und Heizunterstützung. Die beste Wahl hängt vom Bedarf, Dachfläche und vorhandener Heizung ab. Kombinationen erhöhen Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit.

Welche Förderprogramme können Hausbesitzer nutzen?

In Deutschland sind BAFA‑Zuschüsse für Heizungen und Wärmepumpen sowie KfW‑Kredite und –Zuschüsse für Effizienzhaus‑Sanierungen die zentralen Fördermöglichkeiten. Steuerliche Abschreibungen, EEG‑Einspeisevergütung und lokale Landes‑ oder Kommunalförderungen ergänzen das Angebot. Vor Antragstellung sollten technische Nachweise und Fristen geprüft werden.

Welche Batterietypen eignen sich für den Hausgebrauch?

Lithium‑Ionen‑Batterien sind derzeit marktführend wegen hoher Energiedichte und Effizienz. Alternativen wie Salzwasser‑Speicher bieten ökologische Vorteile, sind aber weniger verbreitet. Wichtige Kriterien sind Zyklenfestigkeit, Sicherheitszertifikate, Garantie und Anbieter‑Service.

Wie gelangen Smart‑Home‑Systeme zur Zukunftssicherheit?

Offene Standards wie KNX, Matter, Zigbee oder Z‑Wave sorgen für Interoperabilität und erleichtern spätere Erweiterungen. Ein hybrid aufgebautes System mit lokaler Steuerung und optionaler Cloud‑Funktion reduziert Abhängigkeit von einzelnen Herstellern und verlängert den Nutzungszeitraum.

Worauf ist beim Datenschutz und bei der Sicherheit von Smart‑Home‑Produkten zu achten?

Lokale Datenverarbeitung, Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung, regelmäßige Firmware‑Updates und Zwei‑Faktor‑Authentifizierung sind zentral. DSGVO‑Konformität prüfen und Anbieter‑Politiken zur Datennutzung hinterfragen. Bekannte Hersteller wie Bosch Smart Home, Homematic IP und Google Nest haben unterschiedliche Datenschutzansätze.

Welche Maßnahmen verbessern Barrierefreiheit kosteneffizient?

Sofortmaßnahmen sind schwellenarme Zugänge, bodengleiche Duschen, rutschfeste Beläge und gut erreichbare Schalter. Langfristig lohnen sich verstärkte Wandbereiche für Haltegriffe und Leerrohre für spätere Technik. Viele Maßnahmen sind förderfähig über KfW‑Programme oder Pflegekassen bei medizinisch begründeten Anpassungen.

Wie plant man flexible Grundrisse, die sich an wechselnde Bedürfnisse anpassen?

Auf modulare Trennwände, vorinstallierte Leitungsführung und multifunktionale Möbel setzen. Räume sollten leicht teilbar sein, mit klaren Zonierungen für Wohnen, Arbeiten und Schlafen. Diese Maßnahmen reduzieren späteren Umbauaufwand und ermöglichen Mehrgenerationen‑ oder Home‑Office‑Nutzung.

Welche nachhaltigen Baustoffe sind empfehlenswert?

Holz mit FSC/PEFC‑Zertifikat, Lehm, Hanf, Zellulose‑ oder Holzwolle‑Dämmstoffe sowie recyclingfähige Materialien sind gute Optionen. Auf Ökobilanz, VOC‑Emissionen und regionale Herkunft achten. Zertifikate wie Blauer Engel oder Natureplus geben Orientierung.

Wie wirken sich nachhaltige Materialien auf die Lebenszykluskosten aus?

Höhere Anfangsinvestitionen in langlebige Fenster oder Parkett amortisieren sich durch geringere Wartungskosten und besseren Energieverbrauch. Beispiele zeigen oft günstigere Total Cost of Ownership über 10–30 Jahre bei qualitativ besseren Produkten.

Welche Prüfungen und Nachweise sollte man beim Produktkauf verlangen?

EPDs (Environmental Product Declarations), CE‑Kennzeichnung, Prüfberichte von TÜV oder Dekra, Zertifikate wie Passivhaus oder KfW‑Konformität sowie Herstellergarantien und Wartungsverträge. Muster und Referenzobjekte helfen bei der Auswahl.

Wie kann ein Hausbesitzer die Amortisation von PV‑Anlage plus Speicher berechnen?

Die Amortisation berechnet sich aus Investitionskosten minus Förderungen geteilt durch jährliche Einsparungen (Eigenverbrauchssteigerung, vermiedene Netzbezugskosten, Einspeiseerlöse). Typische Rechenansätze berücksichtigen Systemwirkungsgrad, Batteriezyklen und Strompreissteigerungen.

Welche Hersteller bieten nachhaltige Produkte mit gutem Servicenetz?

Beispiele sind Viessmann, Vaillant, Stiebel Eltron (Wärme/HP), Schüco und Internorm (Fenster/Türen), Velux (Dachfenster/Lüftung) sowie Hansgrohe (Sanitär). Bei Auswahl auf Ersatzteilverfügbarkeit, Garantiedauer und regionalen Kundendienst achten.

Wie vermeidet man Obsoleszenz bei digitalen Geräten?

Auf Hersteller‑Transparenz bei Update‑Politik achten, offene Standards bevorzugen und Geräte mit lokaler Steuerungsoption wählen. Serviceverträge und modulare Komponenten erleichtern Austausch und Verlängerung der Nutzungsdauer.

Welche Schnittstellen und Protokolle sind für Energiemanagement sinnvoll?

Standardisierte Schnittstellen wie Modbus, SunSpec, Open‑WB oder lokale Busse (KNX) erleichtern Integration von PV, Speicher, Wärmepumpe und E‑Ladepunkten. Diese Standards ermöglichen effiziente Laststeuerung und Monitoring.

Wie findet man unabhängige Beratung und qualifizierte Handwerker?

Unabhängige Energieberater, Architekten mit DGNB‑ oder Passivhaus‑Kenntnissen sowie geprüfte Handwerksbetriebe mit Referenzen sind empfehlenswert. Fördermittel wie das BAFA‑Beratungsprogramm unterstützen derartige Analysen.
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