Wie unterstützt Technik den Wohnkomfort?

Wie unterstützt Technik den Wohnkomfort?

Inhaltsangabe

Moderne Technik verändert, wie Menschen zuhause leben. Durch Automatisierung, Energieoptimierung und einfachere Bedienbarkeit erhöht Wohnkomfort Technik spürbar den Alltag. Ein smartes Zuhause sorgt für Zeitersparnis, mehr Behaglichkeit und oft geringere Betriebskosten.

Heimautomation ermöglicht präzise Steuerung von Heizung, Beleuchtung und Sicherheit. Nutzer profitieren von vernetzten Geräten, die miteinander kommunizieren und automatisiert reagieren. Das führt zu besserem Raumklima und weniger Aufwand bei Routineaufgaben.

In Deutschland spielt zudem die Gesetzeslage eine Rolle. Energieeffizienz-Standards und KfW-Förderungen machen Investitionen in komfortsteigerung Zuhause attraktiver. Vor allem in Städten und Vororten wächst die Nachfrage nach smarten Lösungen.

Dieser Artikel bewertet Produkte, gibt Praxis-Tipps zur Auswahl und Installation und beleuchtet Datenschutz sowie Kosten. Er richtet sich an Hauseigentümer, Mieter mit Nachrüstwunsch, Familien, ältere Menschen und Technikinteressierte, die ein smartes Zuhause gezielt für mehr Komfort nutzen wollen.

Wie unterstützt Technik den Wohnkomfort?

Technik verändert, wie Menschen Wohlbefinden zu Hause erleben. Sie verbindet physische Behaglichkeit, emotionale Sicherheit und praktische Erleichterung zu einem stimmigen Alltag. Diese Einführung erklärt kurz die zentrale Wohnkomfort Definition und zeigt, welche Rolle moderne Systeme bei der Komfortsteigerung Technik spielen.

Definition von Wohnkomfort und technischer Komfortsteigerung

Wohnkomfort umfasst Temperatur, Luftqualität, Licht, Schutz vor Risiken und einfache Bedienbarkeit. Er schließt barrierefreie Unterstützung und Privatsphäre mit ein.

Technische Komfortsteigerung bedeutet, dass Sensoren, Steuerungen und Aktoren Alltagshandlungen übernehmen. Beispiele sind automatisierte Heizpläne, sensorbasierte Beleuchtung und ferngesteuerte Rollläden. Solche Regelkreise (Sensor → Controller → Aktor) sorgen für spürbare Erleichterung.

Übersicht relevanter Technologien für das Zuhause

  • Heizungs- und Klimasteuerungen: tado°, Bosch Smart Home, Homematic IP bieten Regelung und Einsparpotenzial.
  • Vernetzte Beleuchtung: Philips Hue, IKEA TRÅDFRI und Osram liefern flexible Lichtstimmungen.
  • Sicherheitslösungen: Nuki Smart Lock, ABUS, Ring und Bosch Sicherheitssysteme erhöhen Schutz und Komfort.
  • Haushaltsgeräte: iRobot Roomba, Miele@home und Samsung SmartThings automatisieren Routineaufgaben.
  • Sensorik: CO2-, Feuchte-, Temperatur- und Präsenzsensoren von Netatmo und Eve Systems liefern die Datenbasis.
  • Plattformen und Sprachassistenten: Amazon Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit verbinden Geräte zu einem Smart-Home Überblick.

Warum smarte Lösungen in deutschen Haushalten an Bedeutung gewinnen

Energieeinsparungen und Kostenbewusstsein treiben den Bedarf nach smarten Lösungen Deutschland voran. Viele Haushalte suchen Systeme, die Heizkosten senken und Komfort steigern.

Der demografische Wandel erhöht die Nachfrage nach Assistenzsystemen für ältere Menschen. Staatliche Förderungen für Energieeffizienz und Modernisierung unterstützen Investitionen in Komforttechnologien.

Sinkende Preise und größere Produktvielfalt machen Technik zugänglicher. Offene Standards wie Zigbee, Z-Wave und Matter sind wichtig für Interoperabilität und langfristige Nutzbarkeit.

Intelligente Heiz- und Klimasteuerung für mehr Behaglichkeit

Moderne Technik sorgt dafür, dass Räume warm und die Luft frisch bleiben, ohne dass Nutzer ständig eingreifen müssen. Eine intelligente Heizsteuerung verbindet Thermostate, Sensoren und Apps, um Komfort und Effizienz zu vereinen. Wer gezielt Heizkosten sparen will, findet in vernetzten Systemen starke Hebel.

Smart Thermostate: Funktionen und Einsparpotenzial

Smart Thermostat-Geräte bieten Zeitpläne, Geofencing, Lernalgorithmen und Fernsteuerung per App. Hersteller wie tado°, Bosch Smart Home und Homematic IP unterstützen die Integration mit Wärmepumpen und Gasthermen.

Studien und Herstellerangaben zeigen Einsparungen bei Heizkosten zwischen 10–30 Prozent. Das gilt nur, wenn Gebäudehülle, Nutzerverhalten und Systemintegration passen.

Raumklimasensoren und automatische Regelung

Raumklimasensoren messen Temperatur, Luftfeuchte und CO2 und verbessern so das Raumgefühl. Geräte wie Netatmo und Eve Room liefern Daten, die automatische Regelungen nutzen.

Die Kombination aus Sensoren und Thermostaten erlaubt adaptive Szenarien. Beispiele sind Fenster-offen-Erkennung, Lüftungssteuerung und urlaubsbedingte Absenkung. Das Ergebnis sind konstante Behaglichkeit und bessere Luftqualität.

Produktbeispiele und Bewertungsfaktoren für Käufer in Deutschland

  • Kompatibilität mit Heizsystemen: Radiator, Fußbodenheizung oder Wärmepumpe beachten.
  • Unterstützte Standards: Offenheit gegenüber Zigbee, Z-Wave oder OpenTherm wählen.
  • Installationsaufwand: Einfache DIY-Montage gegen professionelle Installation abwägen.
  • App-Bewertungen und Datenschutz: Datenverarbeitung in der EU, klare Richtlinien für Nutzer in Deutschland sind wichtig.
  • Service und Support: Lokaler Kundendienst verbessert Nutzungsdauer und Zufriedenheit.
  • Preis-Leistung: Investitionskosten gegen erwartete Einsparungen kalkulieren, um wirklich Heizkosten sparen zu können.

Für die richtige Auswahl empfiehlt sich ein Abgleich zwischen Wunschfunktionen und realer Heizungssteuerung Deutschland, damit das System langfristig Nutzen stiftet.

Vernetzte Beleuchtung: Atmosphäre, Sicherheit und Effizienz

Vernetzte Beleuchtung verwandelt Räume in flexible, sichere Bereiche. Sie sorgt für Stimmung, unterstützt den Schlaf-Wach-Rhythmus und spart Energie durch intelligente Steuerung. Hersteller wie Philips Hue Deutschland, LIFX und IKEA TRÅDFRI bieten Lösungen, die sich gut in bestehende Smart-Home-Setups einfügen.

LED-Systeme mit Farb- und Helligkeitssteuerung erlauben präzise Anpassungen an Tageszeit und Aktivität. Nutzer erstellen Szenen für Abendstimmung, konzentriertes Arbeitslicht oder Kinderzimmermodi. Die LED Farbsteuerung unterstützt circadiane Beleuchtung, was den Schlaf verbessern kann.

Smart Lighting macht automatisches Dimmen und Zeitpläne möglich. Szenen und Automatisierungen reagieren auf Kalender, Sonnenauf- und -untergang und Anwesenheit. Das reduziert Laufzeiten, steigert Komfort und erhöht visuelle Sicherheit gegen Einbruch.

Bewegungs- und Präsenzsensoren schalten Licht nur bei Bedarf ein. Im Flur, Bad, Keller und Außenbereich spart das Strom und erhöht den Komfort. Produkte von Homematic IP, Fibaro und Steinel zeigen, wie Bewegungsmelder Licht gezielt steuern.

Intelligente Steuerung kombiniert Sensoren mit Regeln für Anwesenheit und Helligkeit. So bleibt der Flur nachts schwach beleuchtet, tagsüber hell. Automatische Abschaltung verhindert unnötigen Verbrauch und verlängert die Lebensdauer der LEDs.

Integration in Smart-Home-Plattformen macht Vernetzung einfach. Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit arbeiten mit proprietären Hubs wie der Philips Hue Bridge zusammen. Der neue Matter-Standard erleichtert die Verbindung zwischen Herstellern und erhöht die Kompatibilität.

Sicherheitsfunktionen wie Anwesenheitssimulation und Notbeleuchtung steigern den Schutz. Nutzer sollten Berechtigungen restriktiv vergeben, wenn Systeme Mikrofone oder Kameras nutzen. Datensparsame Einstellungen und lokale Hubs minimieren Risiken.

Sicherheitstechnik, die das Wohlbefinden erhöht

Ein durchdachtes Sicherheitskonzept steigert das Wohngefühl und sorgt für entspannten Alltag. Vernetzte Lösungen verbinden Komfort und Schutz, vom Zugang bis zur Alarmierung. Dieser Abschnitt zeigt praktische Optionen und wichtige Hinweise für Verbraucher in Deutschland.

Smart Locks und Zugriffskontrolle für sorgenfreies Wohnen

Smart Locks bieten schlüssellosen Zugang, temporäre Zutrittscodes für Handwerker und Paketlieferungen sowie Auto-Unlock per Geofencing. In Deutschland führen Nuki, Danalock und ABUS populäre Modelle mit unterschiedlichen Funktionen. Käufer achten auf Batterielebensdauer, mechanische Notöffnung und Türkompatibilität.

Bei Mietwohnungen gilt: Vor baulichen Veränderungen die Zustimmung des Vermieters einholen. Der sichere Umgang mit Zugangsdaten und regelmäßige Updates reduzieren Missbrauchsrisiken. Wer sich über smarte Komfortfunktionen informieren möchte, findet Hintergrundtexte zur Technik im Alltag auf dieser Seite.

Überwachungskameras und Datenschutz: Worauf Nutzer achten sollten

Überwachungskameras verbessern die Kontrolle von Ein- und Ausgängen, wenn sie datenschutzkonform eingesetzt werden. Wichtige Kaufkriterien sind End-to-End-Verschlüsselung, lokale versus Cloud-Speicherung und DSGVO-Konformität.

Hersteller wie Arlo, Ring und Bosch bieten Modelle mit guter Bildqualität, Nachtsicht und Bewegungserkennung. Nutzer sollten Kameras nicht auf öffentlichen Raum richten und Datenschutzeinstellungen transparent halten, um Probleme mit Nachbarn oder Behörden zu vermeiden.

Rauch-, Wasser- und CO-Melder mit Vernetzungsfunktionen

Vernetzte Melder alarmieren sofort per App und informieren Familienmitglieder automatisch. Rauchmelder smart von Herstellern wie Ei Electronics und Hekatron lassen sich in Szenarien einbinden, etwa Türentriegelung bei Feueralarm.

Kombinierte Systeme mit Tür-/Fenstersensoren und Bewegungsmeldern steigern die Reaktionsfähigkeit. Anbieter wie Verisure, ABUS und Homematic IP bieten solche Lösungen an. In Deutschland besteht in vielen Bundesländern Rauchmelderpflicht; regelmäßige Tests und Batteriewechsel sind Pflicht.

  • Sicherheitstechnik Zuhause bildet die Basis für gelassenes Wohnen.
  • Smart Locks Deutschland bieten Komfort und Kontrolle bei angemessener Absicherung.
  • Überwachungskamera Datenschutz entscheidet über rechtssicheren Einsatz.
  • vernetzte Melder erhöhen die Sicherheit durch schnelle Warnketten.
  • Rauchmelder smart verbinden Schutz mit praktischen Automatisierungen.

Komfort durch Haushalts- und Assistenzgeräte

Im Alltag steigern vernetzte Geräte den Wohnkomfort spürbar. Haushaltsgeräte smart übernehmen Routineaufgaben, sparen Zeit und schaffen Raum für wichtigere Dinge. Dabei zählen Saugroboter, smarte Waschmaschine und vernetzte Küchengeräte zu den beliebtesten Helfern.

Saugroboter, smarte Waschmaschinen und vernetzte Küchengeräte

Saugroboter von iRobot, Roborock oder Ecovacs unterscheiden sich in Navigation, Saugkraft und Akkulaufzeit. Wer Tests liest, sollte auf Absaugstationen, virtuelle No‑Go‑Zonen und App‑Funktionen achten. Saugroboter Tests liefern praxisnahe Vergleiche zu Reinigungsergebnis und Lautstärke.

Bei Waschmaschinen bieten Bosch HomeProfessional, Miele@home und Samsung SmartThings Fernstart, automatische Dosierung und Wartungsbenachrichtigungen. Eine smarte Waschmaschine kann zeitversetztes Waschen zur Energieoptimierung nutzen und so Stromkosten senken.

Vernetzte Küchengeräte wie intelligente Backöfen oder Kühlschränke von Samsung und Bosch unterstützen mit Rezeptintegration und Fernüberwachung. Diese Funktionen vereinfachen Planung und erhöhen die Effizienz beim Kochen.

Assistenzsysteme für ältere Menschen und Barrierefreiheit

Assistenzsysteme Senioren umfassen Notruflösungen, Sturzdetektion und Telemedizin‑Anbindungen. Anbieter wie Philips Lifeline und Doro bieten etablierte Systeme mit großer Serviceabdeckung in Deutschland.

Barrierefreiheit Technik macht Wohnräume zugänglich. Motorisierte Türöffner, höhenverstellbare Küchenmodule und sprachgesteuerte Bedienung fördern Selbstständigkeit. Solche Maßnahmen passen gut zu flexiblen Wohnkonzepten und erhalten Mobilität über Lebensphasen hinweg.

Bewertungskriterien: Bedienbarkeit, Wartung und Kosten

Bei der Auswahl zählt Bedienbarkeit. Intuitive Apps, große Bedienelemente und Sprachsteuerung sind wichtig für Nutzer mit eingeschränkter Mobilität. Einfachheit reduziert Fehler und erhöht Akzeptanz.

Wartung umfasst Reinigung, Filterwechsel und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Service in Deutschland ist ein Pluspunkt. Nutzer sollten Vertragsmodelle prüfen, etwa Abo‑Leistungen oder Cloud‑Speicher.

  • Bedienbarkeit: klare Menüs, Sprachsteuerung, Zugänglichkeit
  • Wartung: Ersatzteile, Service, Firmware‑Updates
  • Kosten: Anschaffung, Energieverbrauch, Folgekosten
  • Sicherheit: lokale Speicherung versus Cloud, Zugriffsschutz

Für langfristige Planung empfiehlt sich professionelle Beratung. Ein Beratungsgespräch oder eine Wohnplanung hilft bei der Integration von Assistenzsystemen und Haushaltsgeräten smart. Weiterführende Hinweise zur Anpassung des Wohnraums finden Leser in diesem Beitrag über langfristiges Wohnen: wie plant man wohnen langfristig.

Installation, Datenschutz und Kosten: Praxis-Tipps vor dem Kauf

Vor dem Kauf steht eine klare Bedarfsanalyse: Welche Komfortziele verfolgt man — Energie sparen, Sicherheit oder Assistenz? Daraus folgt die Priorisierung der Anschaffungen und eine grobe Kostenplanung. Bei der Smart Home Kaufberatung empfehlen Experten, zuerst Heizung und Sicherheit in den Blick zu nehmen, da sich hier Amortisationsbeispiele wie Heizkosteneinsparungen durch smarte Thermostate schnell rechnen.

Bei der Installation Smart Home gilt: einfache Plug-and-Play-Geräte wie Philips Hue oder smarte Steckdosen sind oft selbst installierbar. Für heizungstechnische Änderungen, feste Verkabelung oder komplexe Systemintegration sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden. Netzwerkanforderungen sind zentral: stabiles WLAN, gegebenenfalls ein separater Smart-Home-Hub und die Nutzung von VLAN oder Gastnetz erhöhen die Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Datenschutz Smart Home verlangt praktische Regeln: starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Updates. Das Datenminimalprinzip schützt vor unnötiger Datensammlung; vor dem Aktivieren von Diensten prüfen Anwender, welche Daten gespeichert werden und wie lange. Wer Wert auf EU-Recht legt, sollte Anbieter mit Servern in der EU wählen und DSGVO-Aspekte bei Kameras und Zutrittsdaten beachten.

Die Kosten Smart Home setzen sich aus Anschaffung und laufenden Gebühren zusammen. Abos, Cloud-Speicher und Ersatzbatterien beeinflussen das Budget. Fördermöglichkeiten durch KfW oder regionale Programme können die Investition senken. Konkrete Installationstipps: mit einem Pilotraum starten, offene Standards wie Matter oder Zigbee nutzen und vor dem Kauf Testberichte sowie deutsche Garantie- und Servicebedingungen prüfen. Für Inspiration zur Außenfarbgestaltung und wetterfester Farbauswahl im Garten lässt sich ergänzend ein praktischer Ratgeber einsehen: Farbwahl für Garten und Terrasse.

FAQ

Wie erhöht Smart-Home‑Technik den Wohnkomfort im Alltag?

Technik erhöht den Wohnkomfort durch Automatisierung, Energieoptimierung, Sicherheit und einfache Bedienbarkeit. Automatische Heizpläne und Zeitsteuerungen sparen Zeit und senken Heizkosten. Vernetzte Beleuchtung schafft Atmosphäre und unterstützt den Schlafrhythmus. Sicherheitsfunktionen wie Smart Locks und vernetzte Melder geben zusätzliche emotionale Sicherheit. Insgesamt führt die Vernetzung zu mehr Behaglichkeit, geringeren Betriebskosten und weniger Routineaufgaben.

Welche Smart‑Home‑Technologien sind besonders relevant für deutsche Haushalte?

Relevante Technologien sind smarte Thermostate und Raumklimasensoren, vernetzte LED‑Beleuchtung, Sicherheitslösungen wie Smart Locks und Überwachungskameras, smarte Haushaltsgeräte sowie Assistenzsysteme für ältere Menschen. Wichtige Marken und Plattformen sind tado°, Bosch Smart Home, Philips Hue, IKEA TRÅDFRI, Nuki, ABUS, iRobot, Miele@home, Amazon Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit.

Können Smart‑Thermostate wirklich Heizkosten sparen?

Ja. Studien und Herstellerangaben zeigen Einsparpotenziale von etwa 10–30 Prozent, abhängig von Gebäudehülle, Nutzerverhalten und Systemintegration. Funktionen wie Zeitpläne, Geofencing, Lernalgorithmen und Fenster‑offen‑Erkennung reduzieren unnötiges Heizen und optimieren die Betriebszeiten, besonders in Kombination mit Raumklimasensoren.

Worauf sollten Käufer bei der Wahl eines smarten Thermostats achten?

Käufer sollten auf Kompatibilität mit dem Heizsystem (Radiator, Fußbodenheizung, Wärmepumpe), Offenheit gegenüber Standards (OpenTherm, Zigbee, Z‑Wave), Installationsaufwand (DIY vs. Fachbetrieb), Datenschutzrichtlinien und Service in Deutschland achten. App‑Bewertungen, erwartete Einsparungen und Preis‑Leistungs‑Verhältnis sind weitere wichtige Kriterien.

Wie verbessert vernetzte Beleuchtung Komfort und Sicherheit?

Vernetzte LED‑Systeme ermöglichen Farb‑ und Helligkeitssteuerung für Stimmung, circadiane Beleuchtung zur Schlafunterstützung und Szenen für Alltagssituationen. Bewegungs‑ und Präsenzsensoren schalten Licht automatisch, sparen Energie und erhöhen die Sicherheit in Flur und Außenbereich. Lichtsteuerung bei Abwesenheit wirkt abschreckend auf Einbrecher.

Welche Rolle spielen Standards wie Zigbee, Z‑Wave und Matter?

Offene Standards sichern Interoperabilität und zukünftige Kompatibilität. Zigbee und Z‑Wave sind etablierte Funkstandards für viele Geräte. Matter zielt darauf ab, die Kooperation zwischen Herstellern zu vereinfachen und sorgt dafür, dass Geräte unterschiedlicher Marken einfacher zusammenarbeiten.

Sind Smart Locks und vernetzte Kameras sicher und DSGVO‑konform?

Sicherheit hängt von Verschlüsselung, Datenverarbeitung und Speicherort ab. Nutzer sollten auf End‑to‑End‑Verschlüsselung, lokale Speicherungoptionen oder EU‑Server achten. Kameras dürfen nicht auf öffentlichen Raum ausgerichtet werden. Bei Mietwohnungen sind mietrechtliche Aspekte und Transparenz gegenüber Mitbewohnern zu beachten. Dienste mit klaren Datenschutzrichtlinien und regelmäßigen Firmware‑Updates bieten besseren Schutz.

Welche vernetzten Melder sind sinnvoll und was ist gesetzlich zu beachten?

Vernetzte Rauch‑, CO‑ und Wassermelder erhöhen Sicherheit durch sofortige Alarmierung per App und Vernetzung mit anderen Geräten. In Deutschland besteht in vielen Bundesländern Rauchmelderpflicht; regelmäßige Tests und Batteriewechsel sind vorgeschrieben. Bei der Auswahl sollte auf Zertifizierungen (z. B. DIN, EN), Vernetzungsfähigkeit und Service in Deutschland geachtet werden.

Lohnt sich die Anschaffung von Saugrobotern und smarten Haushaltsgeräten?

Ja, wenn Zeitersparnis, Komfort und Automatisierung im Vordergrund stehen. Saugroboter von iRobot, Roborock oder Ecovacs bieten Navigation, No‑Go‑Zonen und Absaugstationen. Smarte Waschmaschinen und Küchengeräte von Bosch, Miele oder Samsung ermöglichen Fernsteuerung, Energiemanagement und Wartungsbenachrichtigungen. Entscheidend sind Bedienbarkeit, Wartungsaufwand, Verfügbarkeit von Service und Gesamtkosten inklusive möglicher Abo‑Modelle.

Welche Assistenzlösungen sind für ältere Menschen geeignet?

Assistenzlösungen umfassen Notrufsysteme, Sturzdetektion, Telemedizin‑Anbindungen und smartes Türmanagement. Anbieter wie Philips Lifeline oder Doro bieten zuverlässige Notrufdienste. Barrierefreie Hardware, sprachgesteuerte Geräte und motorisierte Türöffner erhöhen die Selbstständigkeit. Wichtig sind einfache Bedienbarkeit, lange Batterielaufzeiten und deutscher Service.

Soll man Smart‑Home‑Geräte selbst installieren oder einen Fachbetrieb beauftragen?

Für Plug‑and‑Play‑Geräte wie smarte Lampen, Steckdosen oder Saugroboter ist DIY oft sinnvoll. Bei heizungstechnischen Eingriffen, fest verdrahteten Installationen oder bei Unsicherheit ist die Fachinstallation durch Elektriker oder Heizungsfachbetrieb empfohlen. Fachbetriebe gewährleisten Sicherheit, Gewährleistung und korrekte Einbindung in bestehende Systeme.

Welche Netzwerkanforderungen sollten beachtet werden?

Ein stabiles WLAN ist grundlegend. Für viele Geräte kann ein separater Smart‑Home‑Hub sinnvoll sein. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich ein getrenntes IoT‑VLAN oder Gastnetz. Reichweitenprobleme lassen sich mit Mesh‑WLAN oder Zigbee/Z‑Wave‑Repeatern lösen.

Wie können Verbraucher Kosten und Datenschutz bei Smart‑Home‑Projekten kalkulieren?

Zunächst Bedarfsanalyse und Priorisierung nach Wirkung (zuerst Heizung und Sicherheit). Anschaffungskosten, laufende Kosten (Abos, Cloud‑Speicher, Batterien) und erwartete Einsparungen sollten gegenübergestellt werden. Datenschutzaspekte: Anbieter mit Servern in der EU, kurze Speicherdauern und Datenminimalprinzip bevorzugen. Förderprogramme wie KfW‑Zuschüsse für energetische Maßnahmen können Investitionen reduzieren.

Was sind praktische Tipps für den Einstieg in ein Smart‑Home?

Mit einem Pilotraum wie Wohnzimmer oder einer Heizungszone starten und schrittweise ausbauen. Auf offene Standards (Matter, Zigbee, Z‑Wave) und deutsche Servicebedingungen achten. Firmware‑Updates, starke Passwörter und Zwei‑Faktor‑Authentifizierung nutzen. Testberichte lesen und bei komplexen Änderungen Fachbetriebe hinzuziehen.
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